Netzwerkplanung

Steuern und Zölle in internationalen Netzwerken

Die Planung internationaler Netzwerke wird durch einige Aspekte erschwert. Dennoch ergeben sich auch Vorteile, die, falls sie bei der Planung berücksichtigt werden, genutzt werden können.

Besonders zu beachten sind:

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Wechselkursschwankungen fügen ohnehin volatilen Preisen für Logistik, Produktion und Rohstoffen/Bauteilen einen zusätzlichen Hebel hinzu. Studien zeigen, dass dieser Hebel häufig sogar alle anderen Planungsparameter in ihrer Auswirkung übersteigt (siehe Dr. Dominik Hollmann: " Supply Chain Network Design under Uncertainty and Risk", 2011).

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Transportkosten und –dauern sind differenzierter zu betrachten, häufig sind alternative Transportmodi vorhanden: International können Waren z.B. über See- und Luftweg transportiert werden, bei einem nationalen oder europäischen Netzwerk kann die Planung häufig auf einen Transportmodus festgelegt werden.

Zölle und Zollunionen erfordern eine aufwendigere Betrachtung in der Planung. Freihandelszonen oder Zollerleichterung bei gleichzeitiger Auflage zur hiesigen Produktion bergen Vorteile für Unternehmen, darauf aufbauende Entscheidungen sind jedoch genau zu prüfen. Die Regulatorien sind in den Handelsbereichen abweichend und betreffen die Anteile der Fertigung, teilweise auch Produkte, die wieder ausgeführt werden und viele weitere Aspekte. Häufig gestellte Fragen sind:

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Unter welchen Rahmenbedingungen ist der Aufbau einer lokalen Produktion sinnvoll?

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Können die Vorgaben langfristig erfüllt werden? Welche Auswirkung hat dies auf die eigenen (Stamm-)Werke?