Netzwerkplanung

Prognosen unter Unsicherheit


Prognosen sind eine schwierige Sache. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Mark Twain (1835-1910)

Mark Twain ist 1910 verstorben, lange bevor der erste Computer erfunden wurde. Dennoch entlockt sein Zitat jedem Netzwerkplaner ein Seufzen. Die Aussagekraft einer Prognose zu bestimmen ist nach wie vor eine Herausforderung - häufig wird die Zuverlässigkeit einer Prognose nicht einmal in Frage gestellt.

Prognosen werden niemals eine 100%ige Zuverlässigkeit erreichen, auch wenn die Methoden zur Erstellung von Prognosen immer weiter verfeinert werden - und dank der gestiegenen Rechenleistung auch immer mehr Aspekte einbezogen werden können.

Die Lösung besteht darin, mit Prognosen anders umzugehen. Stellen sie jetzt die beste Sicht auf die Zukunft dar und werden Entscheidungen auf ihrer Basis getroffen, so lässt sich zumindest die Robustheit dieser Entscheidung ermitteln:

Features OR|framework

Wie stark darf die Nachfrage schwanken, damit eine > Investitionsentscheidung immer noch die bestmögliche aller Entscheidungen war? (z. B. Robustheit)

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Falls diese Entscheidung nicht unter allen Szenarien die beste ist, welcher Nachteil ist mit welcher Wahrscheinlichkeit zu befürchten? (z. B. Value-at-risk)

Trotz aller methodischen Fähigkeiten der Mathematik und der ORCONOMY-Software sollten Kennzahlen nur mit Bedacht verwendet werden. Sie müssen gründlich erläutert werden, sowohl im Planungsbereich als auch im Management. Nur dann kann sichergestellt werden, dass die richtigen Schlüsse und Entscheidungen getroffen werden. Sprechen Sie uns dazu gerne an. Und seien Sie nachsichtig mit Mark Twain: Die Erfindung der Computer konnte er wohl nicht prognostizieren.